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Das Bollerwagen – ABC

 

Allgemeines: die Elterninitiative Bollerwagen e.V. eröffnete am 1.8.1984 als erste klein-altersgemischte Tageseinrichtung in Bergisch Gladbach mit 15 Kindern im Alter von 0,4 bis 6 Jahren. Als Grundlage für unsere Arbeit gelten die gesetzlichen Bestimmungen, das pädagogische Konzept und die Vereinssatzung.

 

Aktuell: betreuen wir 62 Kinder: 7 unter Zweijährige; 12 Kinder zwischen zwei und drei Jahren und 42 über Dreijährige.

 

Ankunft: das Kind wird bei der Ankunft in der Kita persönlich bei den Erzieherinnen in der Gruppe oder beim Kinderfrühdienst angemeldet und an sie übergeben.

 

Abholen: die Eltern holen das Kind persönlich in der Gruppe oder im Außengelände ab, übernehmen ab dem Zeitpunkt die Aufsicht und verlassen – nachdem sie mit dem Kind fünf Teile aufgeräumt haben – kurzfristig die Kita, denn „abgeholt ist abgeholt“. Bitte die Kleidungsstücke des Kindes in die Garderobe räumen und die Hausschuhe ins Fach stellen.

 

Abholsituation: das Team hat in der Abholsituation keine Zeit für lange Gespräche mit den Eltern, da Aufsicht und Überblick über die Gesamtgruppe vorrangig sind.

 

Abholberechtigung:  Wird das Kind von einem Vertreter der Sorgenberechtigten abgeholt, informieren die Eltern das Team frühzeitig. Darf das Vorschulkind alleine den Rückweg antreten, formulieren die Eltern dies schriftlich. Ältere Geschwister dürfen das Kind nur mit schriftlicher Erlaubnis abholen, wenn sie älter als vierzehn Jahre alt sind.

 

Allergien: die Eltern teilen den Erzieherinnen bestätigte Allergien des Kindes schriftlich mit und informieren über Risiken und „verbotene“ Lebensmittel und Produkte.

 

Aufsicht: Wir nehmen die Aufsichtspflicht sehr ernst; deshalb spielen unsere Kinder in den Rollenspielbereichen nur bei geöffneter Zimmertür mit ständig wiederkehrender Aufsicht und kein Kind spielt ohne Aufsicht im Außengelände.

 

Aufsichtspflicht: die Aufsicht über die Kinder auf dem Hin – und Rückweg zur Kindertagesstätte obliegt der Verantwortung der Eltern. Die Aufsichtspflicht der Erzieherinnen beginnt mit der persönlichen Übergabe des Kindes im Kindergarten und endet mit der Abholung durch die Eltern oder deren Vertreter.

 

Bei Veranstaltungen und Festen und nach der Übergabe des Kindes haben die Eltern die Aufsichtspflicht.

 

Aushänge: wir informieren die Eltern durch Aushänge an unserer Infowand im Eingangsbereich, in den Fluren, an den Gruppenpinwänden sowie in Elternbriefen über aktuelle Ereignisse! Zusätzlich suchen wir das persönliche Gespräch mit den Eltern.

 

Ausleihen von Spielen: das Ausleihen von Spielen und Büchern ist nach Absprache mit dem Team möglich.

 

Anwesenheit des Kindes: bitte tragt die tägliche Anwesenheit Eures Kindes in die entsprechende Liste ein. Wir brauchen dies zur Überprüfung des Stundenbudgets, für die Statistik und unsere Dienstplangestaltung. Wichtig: auch wenn das Kind erst um 10:00 Uhr in die KiTa kommt, gilt rechnerisch die Ankunftszeit 9:00 Uhr.

Arbeitsaktionen: zwei bis dreimal pro Jahr bringen alle Eltern gemeinsam an einem Samstag den Garten und das Spielgelände in Schuss. Das macht der ganzen Familie Spaß und dort lernen sich die Familien persönlich besser kennen. Bei der Herbstaktion machen alle zusammen den Garten winterfest und beim Sandaustausch schaufeln Kinder und Eltern um die Wette und beladen die Schubkarren.

 

Besuch der Kindertagesstätte: wir erwarten einen regelmäßigen Besuch der Kindertagesstätte während der Kernzeit, um dem pädagogischen Konzept der Einrichtung Rechnung zu tragen. Falls das Kind die Einrichtung nicht besuchen kann, benachrichtigen die Eltern die Einrichtung bis 9:00 Uhr des jeweiligen Tages telefonisch.

 

Bollerwagen – ABC: ist eine Handreichung für alle Eltern zu allen wichtigen Themen rund um den Kindergartenalltag und als zusätzlicher Bestandteil des Betreuungsvertrages zu verstehen. Das ABC wird fortlaufend aktualisiert und weiterentwickelt.

 

Bollerwagenspielregeln: die Eltern können die „Spielregeln für die Turnhalle“ und „das Spielen im Außengelände“ im Büro der Leiterin einsehen. Die Spielregeln gelten auch bei der Anwesenheit der Eltern auf dem Gelände.

 

Betreuungszeit: unsere Betreuungszeit beginnt um 7:30 Uhr und endet pünktlich um 16:30 Uhr. Die Eltern können gerne vor 7:30Uhr ins Haus kommen und dem Kind beim Umziehen helfen, jedoch übernehmen wir erst um 7:30 Uhr das Kind. Betreuung vor 7:30 Uhr und späteres Abholen als 16:30 Uhr ist nicht möglich.

 

Betreuungsbudget: bitte beachtet Euer gebuchtes und von Euch bezahltes Wochenzeitbudget und überschreitet die Stundenzahl nicht. Die späteste Startzeit für Euer Kind und die Berechnung der Anwesenheit ist 9:00 Uhr.

 

Beschwerdemanagement: das Team steht Beschwerden und Kritik positiv gegenüber und geht lösungsorientiert damit um. Kinder und Eltern, die sich beschweren, erhalten in angemessener Zeit eine Rückmeldung und einen Termin. Kritikgespräche mit Eltern finden niemals spontan vor dem Kind, in der Gruppe und immer sachlich, ruhig und mit Respekt voreinander statt.

 

Beteiligung von Kindern: wir unterstützen die Kinder, bei der Gestaltung des Alltags und bei Lösungen von Problemen, ihrem Alter und ihren Bedürfnissen entsprechend mitzuwirken.

 

Essen: unsere hauswirtschaftliche Kraft zaubert täglich zum Mittagessen gemischte Rohkostplatten und eine frisch zubereitete vegetarische Mahlzeiten in unserer Küche. Unsere Getränke sind Wasser, Tee und Milch.

 

Essensvorräte: die Vorräte sind gezielt eingeplant, deshalb ist keine Selbstbedienung an den Vorräten möglich! Essenreste, die auf dem Küchentisch stehen, sind -  umgefüllt in Plastikbehälter – für die Eltern verfügbar. Leere Schüsseln, Formen, Töpfe und Bleche bitte spülen und entliehene Plastikbehälter sauber zurückbringen. Geldspenden – in der kleinen Spardose - für Essensreste sind herzlich willkommen.

 

Eingewöhnungszeit: wir gestalten die Eingewöhnungszeit individuell und so kurz wie möglich. Wir geben den Eltern die Sicherheit, dass wir die Profis sind und es dem Kind mit uns gut geht. Nach wenigen Tagen gemeinsamer Eingewöhnung, verabschieden wir die Eltern für eine überschaubare Zeitspanne und die Kinder finden Schritt für Schritt ins Gruppengeschehen. Wir planen ein, dass die Kinder es innerhalb eines Monats schaffen, den kompletten Tag- gemäß ihrem Betreuungsstundenbudget - mit uns zu verbringen.

 

Elterndienst:  unsere Elterninitiative ist auf die regelmäßige Mithilfe der Eltern angewiesen, um Haus, Garten und Gelände zu pflegen und in Ordnung zu halten. Deshalb bitten wir Euch, Eure Elterndienste gewissenhaft nach Plan auszuführen und im Verhinderungsfall frühzeitig selbst für Vertretung zu sorgen. Bei jeder Festgestaltung brauchen wir tatkräftige Hilfe und verlässliche Helfer, die uns unterstützen.

 

Elternabende: wir freuen uns über Eure zahlreiche Teilnahme an den Gruppenelternabenden, den Mitgliederversammlungen, Elternpartys und gemeinsamen Arbeitsaktionen.

 

Entwicklungsordner: Wir setzen die Bildungsvereinbarung des Landes NRW aus dem Jahr 2003 um, indem wir unseren Bildungsauftrag und den Anspruch jedes Kindes auf Erziehung und Bildung erfüllen. Wenn die Eltern sich schriftlich einverstanden erklären, bringen sie einen Ordner mit Foto ihres Kindes mit. Wir beobachten jedes Kind mindestens ein bis zweimal pro Jahr und dokumentieren dies schriftlich. Diese Beobachtungen sind Grundlage unserer Elterngespräche, in denen wir die Eltern über den Stand des Bildungs- und Entwicklungsprozesses informieren. Wir heften Beobachtungen, Malarbeiten, Fotos und Protokolle der Elterngespräche in diesen Ordner und übergeben ihn den Eltern bei Schuleintritt ihres Kindes.

 

Eingangstür: bitte schließt die Eingangstür sorgfältig und weist die Kinder darauf hin, nicht selbst die Tür zu öffnen. Gebt den Code des elektrischen Türöffners nicht an Fremde weiter.

 

Elterngespräche: regelmäßiger Austausch über den Entwicklungsstand des Kindes ist uns wichtig, darum bieten wir ein bis zweimal pro Jahr ein ausführliches Elterngespräch an. Bei Bedarf suchen wir spontan das Gespräch mit Euch.

 

Bei den täglichen kurzen Tür – und Angelgesprächen in der Bringsituation berichten die Eltern über die „Tageslaune“ des Kindes. Je jünger das Kind ist, umso wichtiger sind die Informationen „Essen – Schlafen – Windel“ für uns. Aber auch ältere Kinder haben mal schlecht geschlafen, bekommen Zähne oder können traurig sein.

 

In der Abholsituation haben wir nur wenig Zeit für Gespräche, aber notwendige, kurze Infos fließen trotzdem.

 

Elternrat: der Elternrat wird jedes Kindergartenjahr neu gewählt und hat beratende Funktion. Er ist Ansprechpartner für die Eltern und arbeitet konstruktiv mit dem Träger und dem Team zusammen, indem er die Interessen der Eltern vertritt.

 

Frühstück: die Erzieherinnen bereiten täglich für die Kinder ein reichhaltiges, vegetarisches und gesundes Frühstück zu. Neben verschiedenen Brotsorten bieten wir Butter, Käse, Marmelade, Obst und geschnittene Rohkost an; am Freitag ist Müslitag. Um unser vegetarisches Konzept durchzuhalten, bringen die Kinder kein Essen von zuhause mit.

 

Freispiel: wir bieten täglich Zeit für Freispiel drinnen und draußen an. Im Freispiel hat das Kind die Möglichkeit, sein Spiel frei zu gestalten. Dabei wählt das Kind seine Spielpartner, die Spielinhalte, seine Materialien und die Zeitspanne frei aus. In der Freispielphase entwickelt das Kind Eigeninitiative und Selbständigkeit und es verarbeitet Umwelterlebnisse. Das Kind hat Gelegenheit, Fertigkeiten zu vertiefen, Regeln zu akzeptieren und Konflikte gewaltfrei zu lösen.

 

Fotograf: einmal im Jahr kommt der Fotograf in den Bollerwagen. Neben Einzel- und Gruppenfotos können auch Geschwisterfotos in den Mittagsstunden gemacht werden.

 

Fotos: wir brauchen mehrere aktuelle Fotos vom Kind für unseren Geburtstagskalender, die Garderobe und ein Familienfoto für unsere Familien - Fotowand im Erdgeschoß.

 

Fahrten: für Fahrten und Ausflüge brauchen wir Eure unterschriebene Einverständniserklärung und bei Ausflügen mit den Fahrzeugen der Erzieherinnen oder Eltern Euren altersentsprechenden Autositz.

 

Falls Eltern nicht möchten, dass ihr Kind an Ausflügen oder Fahrten teilnimmt, betreuen sie ihr Kind zuhause selbst. Es erfolgt keine Betreuung in einer anderen Gruppe.

 

Förderverein: werdet alle Mitglied im Förderverein, denn er finanziert Spielsachen und Anschaffungen, die sonst nicht möglich wären.

 

Geburtstagsfeier: das Kind feiert mit seinen Freunden in der Kindertagesstätte seinen Ehrentag. Es bekommt eine Geburtstagskrone, darf auf dem Geburtstagsstuhl sitzen und zwei Freunde sitzen rechts und links neben ihm. Wir singen Lieder, essen gemeinsam, was das Kind für uns mitgebracht hat und spielen so viele „Wunschspiele“, wie das Kind Jahre alt ist! Beim Mitbringen von Kuchen oder anderen Leckerbissen für die Geburtstagsfeier Eures Kindes, beachtet bitte unser vegetarisches Ernährungskonzept

 

Haftung für Gegenstände: Für Wertgegenstände, Geld und Kleidung übernimmt Verein keine Haftung, es sei denn, der Verlust oder die Beschädigung beruhen auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten der Mitarbeiter. Wir weisen darauf hin, dass die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter in erster Linie den Kindern und nicht den mitgebrachten Sachen gilt. Daher dürfen die Kinder grundsätzlich keine wertvollen Gegenstände mit in den Bollerwagen bringen.

 

Homepage: auf bollerwagen-refrath.de berichten wir über unsere Arbeit, Feste, Projekte, Termine und highlights. Wir brauchen Eure schriftliche Erklärung, um Fotos Eurer Kinder hier zu benutzen.

 

Insekten: da wir uns bei jedem Wetter oft im Freien aufhalten und auch in den Wald gehen, bitten wir die Eltern, ihre Kinder nach Zecken abzusuchen. Wir verwenden kein Zeckenspray.

 

Jahresplanung: die Eltern erhalten zu Beginn des Kindergartenjahres schriftlich alle wichtigen Termine und Schließungszeiten. Bitte beachtet zusätzlich alle Aushänge und mögliche Terminverschiebungen.

 

Krankheiten: ein akut krankes Kind gehört nicht in die Kita! Erkrankt oder verletzt sich Euer Kind, rufen wir Euch an und erwarten ein zeitnahes Abholen des Kindes. Zum Schutz der Kleinkinder und in Verantwortung für unsere Erzieherinnen gilt die 24 – Stundenregel bei Fieber, Durchfall und Erbrechen; d.h. nach dem Zeitpunkt des letzten Fieberschubes, Erbrechen und Durchfalls müssen 24 gesunde Stunden liegen, bevor das Kind wieder in die Kita darf. Der Besuch der Kita erfolgt nicht unter Einnahme von fiebersenkenden und schmerzstillenden Medikamenten. Die Eltern sind verpflichtet, ansteckende Erkrankungen des Kindes sofort telefonisch anzuzeigen. Nach einer ärztlich behandelten ansteckenden Krankheit benötigen wir eine ärztliche Bescheinigung, aus der hervorgeht, dass das Kind gesund ist. Andersfalls können wir die Betreuung des Kindes ablehnen.

 

Kündigung des Betreuungsvertrages: die Fristen und Gründe für eine Kündigung stehen im Betreuungsvertrag.

 

Kinderfächer: bitte nehmt den Inhalt der Kinderfächer regelmäßig mit nachhause und kontrolliert Eure Elternfächer.

 

Klettergarten: die Benutzung des Klettergartens von Kinder ab drei Jahren erfolgt nur unter Aufsicht! Die Kinder tragen feste Schuhe oder klettern barfuß; keine offenen Jacken; kein Schmuck, kein Schal; lange Haare mit Haargummi! Keine Benutzung bei Gewitter, Sturm, Hagel und Schneebruchgefahr- 

 

Kündigung: hier verweisen wir auf den Punkt 8 im Betreuungsvertrag

 

Kosten: die Eltern zahlen die monatlichen Elternbeiträge durch Lastschrift an das Jugendamt. Die Eltern stimmen dem Lastschrifteinzug für das Essengeld, die Sanitärumlage und den Trägeranteil an den Verein Bollerwagen zu. Diese sind ganzjährig in voller Höhe zu entrichten. Dies gilt auch für die Ferien, sonstige Schließungstage und bei Fehlzeiten des Kindes.

 

Kernzeiten: sind die Zeiten, in denen das Kind verlässlich in der Kita ist, das bedeutet spätestens um 9:00 Uhr bis nach dem gemeinsamen Mittagessen. Kernzeiten sind uns wichtig und erleichtern dem Kind den Einstieg in Spielgruppen, den Tagesablauf und gemeinsame Aktionen. Die Eltern sprechen Ausnahmen wie späteres Bringen oder früheres Abholen frühzeitig mit den Erzieherinnen ab.

 

Läuse: bei Läusebefall des Kindes ist die Betreuung in der Einrichtung solange ausgeschlossen, bis das Kind läuse- und nissenfrei ist. Um die Ausbreitung des Befalls zu verhindern, kontrollieren die Erzieherinnen täglich die Köpfe aller Kinder in der Bringsituation - im Beisein der Eltern - auf Läuse und Nissen und schicken befallene Kinder sofort nach Hause.

 

Leiterin: die überwiegend freigestellte Leiterin trägt die Verantwortung für die pädagogische Arbeit und ist für Verwaltung, Organisation, Information, Mitarbeiterführung, Elternberatung, Vertretung und Zusammenarbeit mit dem Vorstand zuständig.

 

Mitarbeiterteam: unsere Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen verstehen sich als gleichberechtigtes, partnerschaftliches Team, in dem sie gruppenübergreifende Projekte anbieten und ihre Fähigkeiten einbringen. Sie nehmen gemeinsam mit den Eltern den Erziehungsauftrag wahr und betreuen die Kinder im Schichtdienst.

 

Medikamente: wir verabreichen akut kranken Kindern keine Medikamente – kein Fiebersaft; kein Antibiotikum, kein Schmerzmittel, keine Kügelchen! Bei chronisch, nicht ansteckend kranken Kindern gewähren wir bei Vorlage eines ärztlichen Attestes mit detaillierter Medikamentenverordnung und schriftlicher Erklärung der Eltern eine Ausnahme. Voraussetzung ist ausdrückliche Zustimmung der Leiterin, nötigenfalls die Zustimmung des Vorstandes.

 

Mut tut gut: die Vorschulkinder nehmen an einem Selbstsicherheitstraining mit folgenden Inhalten teil: Gesprächsregeln, Gefühle erkennen, Sinneswahrnehmung, Körpererfahrung, Ich-bin-ich-und-das-ist-gut-so… Du-bist-du-und-das-ist-gut-so!

 

Die Schwerpunkte dieses Trainings fließen in den Gruppenalltag mit ein, werden vertieft und an die anderen Kinder weitergegeben.

 

Nachweis über Gesundheitsvorsorge: bei der Aufnahme des Kindes weisen die Eltern durch die Vorlage des Untersuchungsheftes die altersentsprechend durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen nach und legen eine aktuelle ärztliche Kurzbescheinigung vor, dass ihr Kind keine ansteckenden Krankheiten hat. Der Nachweis über die Tetanusimpfung erfolgt durch die Kopie des Impfausweises.

 

Nein heißt Nein! Die Kinder erfahren vom ersten Bollerwagentag an, dass ihre Meinung zählt. Sie suchen ihren Bezugserzieher selbst aus und wählen selbst, wie sie die Erwachsenen begrüßen und verabschieden. Wenn sie durch Weinen, Reden und ihre Körperhaltung NEIN sagen, halten wir erstmal inne, schauen das Problem an und suchen dann nach einer Lösung. Dies gilt bei den Kindern untereinander und bei Problemen zwischen Erwachsenen und Kindern.

 

Öffnungszeiten: die Kita Bollerwagen ist Montag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten können sich unter Berücksichtigung des Bedarfs und der Bedingungen für die personelle Besetzung ändern. Ebenso, falls die Stadt Bergisch Gladbach die Reduzierung der Öffnungs- oder Betreuungszeiten vorschreibt.

 

Pädagogisches Konzept: wir verweisen auf unseren „Leitfaden für Eltern“ nebst Rahmenbedingungen und pädagogischem Konzept

 

Rauchverbot:  es gilt ein grundsätzliches Rauchverbot in allen Räumen und auf dem gesamten Grundstück – auch bei Veranstaltungen und Festen.

 

Rotation von Kindern ab drei Jahren: die gesetzlichen Vorgaben beinhalten die Anzahl der Kinder in den einzelnen Altersstufen und Wochenzeitbudgets. Um diese zu erfüllen und jährlich neue Plätze für unter zweijährige Kinder zu schaffen, muss die Einrichtung jedes Jahr dreijährige Kinder aus den klein-altersgemischten Gruppen in die Rabengruppe „umsiedeln“. Die Auswahl der Dreijährigen erfolgt jeweils zum neuen Kindergartenjahr nach pädagogischen Kriterien und in Absprache mit den Eltern.

 

Schlafbedürfnis: Die körperliche Anstrengung ist für die Kleinkinder im Kindergartenalltag höher, als im familiären Alltag zuhause. Darum schlafen die Kleinen – gemäß ihrem individuellen Schlafbedürfnis – in unseren gemütlich eingerichteten Schlafräumen. Das Kind verarbeitet im Schlaf die vielfältigen Reize, und kann dann ausgeruht und aufnahmefähig die zweite Tageshälfte bewältigen.

 

Die Erzieherinnen vereinbaren die Schlafenszeiten individuell und verbindlich mit den Eltern vor der Aufnahme und weisen darauf hin, dass sie weder ein müdes Kind wachhalten, noch ein Kind aus dem Tiefschlaf wecken.  

 

Unsere älteren Kinder brauchen die Ruhephase nach dem Mittagessen im Nebenraum. Sie entspannen beim Vorlesen, Musikhören oder bei einem Hörspiel. Die Entscheidung, welches Kind im Schlafraum und welches Kind im Nebenraum ausruht, treffen – nach dem Austausch mit den Eltern - die Erzieherinnen, da sie das Kind täglich beobachten und aufgrund seines Verhaltens beurteilen können, was ihm und den anderen Kinder gut tut.

 

Schlafenszeiten: im Tagesablauf liegt die Schlafenszeit der meisten Kinder direkt nach dem Mittagessen zwischen 12:30 Uhr und 14:15 Uhr. Unseren Babys und Kleinkindern ermöglichen wir – je nach Bedarf - mehrfach am Tag Schlafenszeiten.  In der Mittagsschlafzeit erlauben wir – aus Rücksicht auf den erholsamen Schlaf aller Kinder - keine Abholung der Kinder aus dem Schlafraum heraus. Diese „Hausspielregel“ beachten alle Eltern – vor allem bevor sie einen 25 – Stundenplatz buchen. Wenn Eltern für ihr Baby oder Kleinkind einen 25-Stundenplatz buchen, raten wir den Eltern zu einer Betreuungszeit von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr oder nach dem Mittagsschlaf oder 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr mit Mittagsschlaf zuhause!

 

Schließungszeiten: die Tageseinrichtung schließt jährlich für vier Wochen. Es fallen in der Regel drei Wochen in die Schulsommerferien und eine Woche zwischen Weihnachten und Neujahr. Eine Schließung kann auch wegen ansteckender Krankheiten oder krankheitsbedingtem Ausfall von pädagogischen Kräften erfolgen. Für diese Zeiträume erfolgt keine Erstattung der Kostenbeiträge.

 

Spielzeugtag: einmal pro Woche dürfen die Kinder ein Spielzeug von zuhause mitbringen; sie übernehmen – soweit es ihnen vom Entwicklungsstand her möglich ist -  die Verantwortung für ihr Spielzeug selbst.

Spielregeln für das Holzspielhaus:  Maximal 6 Kinder spielen im Haus – nicht dahinter und nicht daneben. Alle Möbel, Deko und Einrichtungsgegenstände bleiben im Haus und wir achten auf Ordnung. Die Tür bleibt während des Spiels geöffnet und mit Seil am Zaun fixiert. Wir nehmen kein Sandspielzeug und keine Matsche mit ins Häuschen.

 

Sonnenschutz: die Eltern cremen ihre Kinder am ganzen Körper schon zuhause ein und geben Badekleidung und einen Sonnenhut mit in die Kita. Wir cremen später nochmals ein, besonders nach Spielen mit Wasser.

 

Teamsitzung: sie findet montags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt und dient dem gemeinsamen Teamaustausch über die organisatorische und inhaltliche Planung unserer Arbeit. Wir bitte die Eltern, die es dienstlich einrichten können, ihr Kind montags möglichst bis 15:00 Uhr abzuholen. Die Erzieherinnen übergeben die anwesenden Kinder um 15:00 Uhr anhand einer Liste mit Bemerkungen zur abholenden Person an den betreuenden  Elterndienst. Die geltenden Spielregeln drinnen und draußen sind dem Elterndienst bekannt. Bei Fragen, Notsituationen und Konflikten ist das Team im Haus Ansprechpartner und Helfer. Eltern, die die Kinderbetreuung übernehmen, achten darauf, dass die Räume, das Außengelände und die Küche aufgeräumt sind, schließen alle Türen und Fenster, löschen das Licht und verlassen die KiTa erst nach dem Abholen des letzten Kindes.

 

Trägeranteil: zur Berechnung des Trägeranteils braucht der Finanzvorstand den Einkommensnachweis durch Steuerbescheid, da er sonst die höchste Einkommensstufe zugrunde legt

 

Telefonnummern: bitte teilt uns sämtliche Änderungen von Adressen, Telefon- und Mobiltelefonnummern sowie Emailadressen unaufgefordert und zeitnah mit.

 

Turnsachen: bitte kauft die Turnsachen erst nach Rücksprache mit dem Team! Deponiert den mit Namen beschrifteten Turnbeutel mit Turnhose / Leggins, T-Shirt und Turnschuhe/ Turnschläppchen am Garderobenhaken Eures Kindes

 

Unfallversicherungsschutz bei Elterndienst während der Teamsitzungen: während der wöchentlichen Teamsitzungen der Erzieherinnen übernehmen die Eltern im Rahmen der Elterndienste die Beaufsichtigung der Kinder. Grundsätzlich besteht Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung für die Kinder auch während dieser Teamsitzungen. Betreuende Eltern müssen also nicht befürchten, für Verletzungen der betreuten Kinder persönlich haftbar gemacht zu werden. Eine Ausnahme besteht nur für vorsätzliche Schädigungen oder bei grob fahrlässigen Pflichtverletzungen. Die Erzieherinnen - als eigentliche Tagespflegepersonen – wählen die betreuenden Eltern vor Übergabe der Aufsicht sorgfältig aus und haben sich versichert, dass die jeweiligen Personen in der Lage und geeignet sind, die Kinder zu beaufsichtigen. Darüber hinaus ist gewährleistet, dass die Erzieherinnen auch während der Teamsitzung erreichbar sind, um gegebenenfalls kurzfristig den Eltern zur Hilfe zu kommen.

 

Die obigen Ausführungen gelten auch für Eltern, die an Ausflügen und Fahrten als Aufsichtspersonen teilnehmen.

 

Versicherung: alle Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit dem Besuch der Kita stehen, sind versichert, egal, ob das Kind zu Fuß geht, ein Verkehrsmittel benutzt oder im privaten PKW von Eltern oder Erzieherinnen mitfährt.

 

Veranstaltungen: mehrmals im Jahr findet in unseren Räumen ein Kinderflohmarkt statt. Weiberfastnacht feiern die Eltern in der Turnhalle mit ihren Kindern kostümiert und meistens mit dem Refrather Dreigestirn. Die Teilnahme am Refrather Karnevalszug wird jedes Jahr angeboten, jedoch nur umgesetzt, wenn sich ausreichend Familien anmelden. Beim St. Martinstag gehen wir mit dem St. Martin auf dem Pferd, einer Blaskapelle und den Familien singend um den See an der Saaler Mühle. An der Feuerstelle bauen vorher fleißige Helfer ein riesiges Feuer auf und bereiten Weckmänner, heißen Kakao und leckeren Glühwein auf uns.

 

Verletzungen: wir kühlen stumpfe Verletzungen mit Kühlpacks und behandeln Wespenstiche mit Zwiebeln und/oder azaron-akut, wenn die Eltern dem schriftlich zugestimmt haben. Wir entfernen keine tiefsitzenden Splitter und Zecken.

 

Verpflichtungen der Eltern: hier weisen wir auf den Punkt 9 des Betreuungsvertrages hin.

 

Vorschulpiraten: während der ganzen Kindergartenzeit erwirbt das Kind in spielerischer Form Fähigkeiten, die es auf die Schule vorbereiten. Im letzten Kita- Jahr treffen sich einmal wöchentlich die Vorschulkinder mit zwei Erzieherinnen zum „Endspurt zur Schule!“ Sie machen größere Ausflüge und den Fußgängerpass; erleben Sprachförderung mit Wuppi; erlangen größeres Selbstbewusstsein bei „Mut-tut-gut“; studieren ein Kindermusical ein und führen es auf und krönen das Jahr mit einer Abschlussfahrt in die Jugendherberge. Beim Sommerfest verabschieden wir die Kinder feierlich und überreichen ihnen die Schultüten.

 

Wechselwäsche: deponiert ihr nach Rücksprache mit dem Team im mit Namen beschrifteten Stoffbeutel mit folgendem Mindestinhalt: eine lange und eine kurze Hose; 2 T-Shirts; ein Pulli; 3-4 Unterhosen; ein Unterhemd; 2 Paar Socken; eine Strumpfhose und Hausschuhe. Da wir mit den Kinder bei jedem Wetter raus gehen, brauchen die Kinder immer entsprechende Kleidung hier vor Ort. Deponiert ausreichend jahreszeitlich und der Größe entsprechende Wechselwäsche in der Kita; das heißt im Winter festes Schuhwerk, warme Jacken, Schneeanzüge, Mütze, Schal, Handschuhe nicht vergessen! Im Sommer brauchen wir Badekleidung, kurze Hosen, T-Shirts und jederzeit jede Menge Unterhosen. Regenjacken, Matschhosen und Gummistiefel bleiben ebenso dauerhaft in der Einrichtung wie die Hausschuhe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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